Seit nun mehr 5 Jahren ist das Aqua-Globe-Project mit vielen Artikeln, Animationen, Grafiken und Videos online und mit mehr als 1.500 täglichen Besuchen für viele wasserinteressierte Menschen ähnlich wichtig geworden wie Ihre Tageszeitung.
Aber wir wollen noch mehr Menschen erreichen und die Anliegen der Gewässer und Meere noch weiter verbreiten. Deshalb haben wir nun eine 25-minütige Multimedia-Präsentation produziert, die einen Überblick über die Vielfalt der Informationen die im Aqua-Globe-Project enthalten sind, geben soll.
Ab sofort steht diese Software in unserem Download-Bereich zum Herunterladen bereit.
Es handelt sich dabei um ein selbstenpackendes Zip-Archiv, dass Sie in einem Ordner Ihrer Wahl auf Ihrer Festplatte speichern und entpacken können.
Nach dem Entpacken genügt ein Doppelklick auf die Datei „Aqua-Globe-Presentation.exe“ um die Präsentation zu starten. Eine Installation ist NICHT nötig und das Programm verschwindet vollständig, wenn Sie den Ordner löschen. Es bleiben keine Fragmente auf Ihrer Festplatte zurück.
Sie können die Präsentation gerne kopieren und an Freunde und Bekannte weiterreichen.
Alle 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben sich gestern darauf geeinigt, ein internationales Handelsverbot für Roten Tun zu unterstützen. Über das temporäre Aussetzen des internationalen Handels mit Rotem Tun entscheiden 175 Staaten auf der Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzabkommens (CITES). Der WWF begrüßt die Ankündigung der EU-Staaten, kritisiert aber die einschränkenden Bedingungen des europäischen Vorschlags deutlich.
„Die EU-Staaten haben sich zu einem Minimalkonsens durchgerungen, wenn sie ihre Unterstützung an Ausnahmeregelungen für die europäische Fischereilobby knüpfen und den Handelsstop bis 2011 aufschieben wollen“ sagte Heike Vesper Fischerei-Expertin des WWF. „Ein temporäres Handelsverbot zum Schutz des Roten Tuns muss ohne weitere Einschränkungen bereits für diese Fangsaison wirksam werden. Die Zeit zum Taktieren ist längst abgelaufen, wenn die EU diese Art ernsthaft schützen will.“
Aufgrund der hohen Nachfrage vor allem des japanischen Marktes sei der Rote Tun im Mittelmeer bis an den Rand des Kollaps überfischt worden. Es sind laut WWF Bestandsrückgänge bis zu 85 % zu verzeichnen. „Die seit Jahrzehnten propagierten Schutzbemühungen im Rahmen des Fischereimanagements haben komplett versagt.
Geschrieben von: Dr. Robert Arlinghaus / Forschuingsverbund Berlin / Aqua-Globe Magazine
Mittwoch, den 10. März 2010 um 07:26 Uhr
Angeln ist weit mehr als ein Nischenhobby. In Industrienationen sind Angler noch vor der Berufsfischerei die wichtigsten Nutzer von Binnengewässern. Auch in Entwicklungs- und Schwellenländern boomt der Sektor. Erstaunlich also, dass es zwar für die Berufsfischerei weltweit gültige Handlungs- und Bewirtschaftungsempfehlungen gibt, aber für die Angelfischerei bisher nichts Vergleichbares formuliert wurde.
Um diese Lücke zu füllen, hat die Europäische Binnenfischerei-Beratungskommission (EIFAC) kürzlich einen globalen Weltverhaltenskodex für die Hobbyfischerei vorgelegt. Dieser „Anglerknigge“ umfasst Grundsätze für eine umwelt- und sozialverträgliche Freizeitfischerei. Er orientiert sich an bereits existierenden, fortschrittlichen Empfehlungen deutscher und internationaler Anglerverbände und staatlicher Organisationen. Bei der Entwicklung des Dokuments übernahm Prof. Dr. Robert Arlinghaus vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) die Federführung.
Die Bedeutung der Hobbyfischerei ist bisher enorm unterschätzt worden. Ungefähr jeder zehnte EU-Bürger geht mehr oder weniger regelmäßig in seiner Freizeit auf Fischfang. Im Jahr 2002 haben rund drei Millionen Deutsche im In- oder Ausland.......
"Angriff auf die Tiefsee" dieser Titel hört sich sehr nach einem Science Fiction-Film oder einem Roman an. Das allerdings ist es nicht, was Premium-User in diesem 11-setiten Artikel über die Tiefsee zu lesen bekommen.
Es geht dabei vielmehr um den "menschlichen Angriff" auf die Tiefsee. Jahrmillionen herrschte dort unten in 3000m, 4000m 6000m Tiefe und noch tiefer, nur die Natur und das Leben konnte sich in aller Ruhe entwickeln. Nun aber hat der Mensch die technischen Möglichkeiten, auch dorthin hinabzusteigen.
Die ersten Besuche von Wissenschaftlern zeigten, dass der Meeresgrund reich gesegnet ist mit Bodenschätzen und das rief natürlich umgehend Industrie und Politik auf den Plan, die sofort Milliardengewinne witterten. Inzwischen ist das "Aufrüsten" der Industrie in vollem Gange und die ersten Konzerne haben bereits mit der rücksichtslosen Plünderung begonnen, ohne das die Öffentlichkeit viel darüber erfahren hat.
Welche Gefahren sich aus dem rigorosen Abbau der Bodenschätze für das Leben in der Tiefsee, aber auch für uns Menschen auf dem Land ergeben, lesen Premium-User in diesem Artikel......
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Februar 2010 um 18:33 Uhr
Einmal mehr wurde bewiesen, Angeln und Naturschutz gehören zusammen. So hat der Angelsport-Verband Hamburg e.V. die Betreuung des neu geschaffenen Naturschutzgebiet "Auenlandschaft Norderelbe" übernommen. Nach konstruktiven Verhandlungen mit Behördenvertretern und anderen Naturschutzorganisationen konnte der ASV Hamburg sicherstellen, dass auch zukünftig Petrijünger ihrem Hobby an der Norderelbe nachgehen können. Hierfür werden extra ausgewiesene Angelstrecken im Naturschutzgebiet festgelegt. Der Angelsport - Verband fördert seit Jahren die Artenvielfalt in der Elbe und ist federführend bei sämtlichen Wiedereinbürgerungsprogrammen ausgestorben geglaubter Fischarten. Das Naturschutzgebiet Auelandschaft Norderelbe hat eine Größe von ca. 222 Hektar und gehört damit zu den Größten unserer Hansestadt. Dem Angelsport-Verband war es wichtig, dass unser Fluß geschützt wird, dieser aber auch der Hamburger Bevölkerung als Erholungsgebiet im Einklang mit der Natur zur Verfügung steht. Der ASV Hamburg hat hier einen Weg zum Wohle der Fauna, Flora und Bürger gefunden.
Geschrieben von: Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazin
Samstag, den 13. Februar 2010 um 12:50 Uhr
Viele Angler haben Angst, einen Hecht anzufassen. Wie man Verletzungen an untermaßigen Hechten und an seinen eigenen Fingern vermeiden kann, zeigen wir in diesem Beitrag.
Die meisten Süßwasserfische sehen eigentlich recht harmlos aus. Beim Hecht ist das jedoch anders. Als ausgesprochener Raubfisch hat er ein großes Maul und viele scharfe Zähne – er wirkt auf so manchen Angler recht gefährlich.
Ob ein Hecht nun wirklich für den Angler gefährlich werden kann, hängt davon ab, wie vorsichtig man ihn behandelt. Wenn der Angler behutsam mit dem Hecht umgeht, vermeidet er dadurch Verletzungen am Fisch und an sich selbst. Trotz seiner Größe und seines zähen Aussehens ist der Hecht einer der empfindlichsten Süßwasserfische. Deshalb ist es wichtig, dass untermäßige Fische unbedingt unverletzt zurückgesetzt werden.
Doch leider kommt es nur allzu oft vor, dass zurückgesetzte Hechte wenige Tage später tot aufgefunden werden......
Geschrieben von: Forschungsverbund Berlin / Aqua-Globe Magazine
Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 08:20 Uhr
In der Berufswelt gibt es viele Strategien, um zum Ziel zu gelangen. Während sich die einen durch Beständigkeit behaupten, trumpfen andere mit ihrem Charisma auf. Bis jetzt ist weitgehend ungeklärt, ob auch bei niederen Wirbeltieren, wie Fischen, unterschiedliche Verhaltensweisen innerhalb einer Art vergleichbare Folgen für das Überleben und den Fortpflanzungserfolg haben. Forscher am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben nun herausgefunden, dass der Raubfisch Hecht in der Lage ist, bei mangelndem Nahrungsangebot alte Gewohnheiten aufzugeben. Ein Team von Freilandfischökologen beobachtete drei unterschiedliche Verhaltenstypen innerhalb einer Hechtpopulation in einem Brandenburger See. Sowohl „faules“ Verhalten als auch eine „draufgängerische“ Lebensweise führten zu ähnlichem Körperwachstum der einzelnen Individuen. Veränderliche Lebensweisen sind ein Schlüsselprinzip.....
Mit dem 1. Januar diesen Jahres gelten nun auch in Norwegen Mindestmaße für das Angeln auf Meeresfische.
Um vermeidbaren Bußgeldern zu entgehen ist es also jedem Norwegenangler unbedingt zu empfehlen, sich über die jeweiligen Mindestmaße zu informieren. Eine Übersicht über die geltenden Mindestmaße findet man unter: (Link im PDF). Allerdings ist diese Tabelle auf Norwegisch, Übersetzungen der norwegischen Fischnamen finden Sie in der Aqua-Globe Download-Area (Link im PDF).
Mit den neuen Vorschriften sollen die Angler, die in der Vergangenheit jeden noch so kleinen Fisch mitgenommen haben, lernen, eine bestand- und umweltschonendere Angelfischerei auszuüben. Sie sollen dazu angehalten werden, weniger Jungfische zu fangen, was z. B. mit größeren Haken und Ködern oder einer entsprechenden Wahl des Angelplatzes bewerkstelligt werden kann.
Nun ist es wissenschaftlich amtlich: Der Zusammenbruch des Europäischen Aals steht nach Meinung der Wissenschaft unmittelbar bevor. Der Internationale Rat für Meeresforschung hat daher ein absolutes Fangverbot für Aale empfohlen.
Diese Empfehlung wird auch von den Wissenschaftlern des Institut für Ostseefischerei unterstützt. Cristoph Zimmermann Meeresbiologe am Institut sagt dazu: „Wir fangen heute an den gleichen Stellen und mit den gleichen Methoden wie vor 50 Jahren nur noch ein Prozent der damaligen Stückzahl. Auch wenn strenge Schutzmaßnahmen sofort umgesetzt werden, wird die Erholung der Bestände wohl 50 bis 80 Jahre dauern. Der mehr als zehn Jahre dauernde und noch weitgehend unerforschte Lebenszyklus des Aals ist ausgesprochen störungsanfällig. Wehre und Turbinen machen die Laichwanderung unmöglich. Chemische Stoffe im Wasser wirken im Körper der Aale wie Hormone und führen zur Unfruchtbarkeit. Andere chemische Stoffe in den Gewässern verändern den Fettstoffwechsel der Fische, so dass sie den mehrere tausend Kilometer langen Weg aus den Heimatgewässern in die Karibik nicht mehr zurücklegen können. Die sinkende Zahl der Aale könnte auch dazu führen, dass die Fische zur Paarungszeit keinen Partner mehr finden.“