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Ist Geschirrspülen von Hand wirtschaftlicher als mit der Maschine?
Rund vierzig Prozent der deutschen Haushalte nehmen sich schmutziges Geschirr immer noch mit der Hand vor, um es mühsam sauberzuschrubben und manch einer denkt sich bei dieser ungeliebten Arbeit, dass er wenigstens Strom und Wasser sparen und die Umwelt schützen würde. Aber diese Annahme ist falsch! ....
Vor 40 Jahren hergestellte Medikamente noch immer nachweisbar
Über Rückstände von Medikamenten, die in die Umwelt und dadurch in das Trinkwasser gelangen können, wird immer wieder berichtet. Eine Forschungsgruppe der Europa Fachhochschule Fresenius unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Knepper hat nun erstmals deutsche Gewässer auf Rückstände von Barbituraten untersucht und herausgefunden, dass noch Jahrzehnte nach deren Verwendung Rückstände dieser Beruhigungsmittel vereinzelt in Grundwasser sowie im Flusswasser der Mulde, einem Nebenfluss der Elbe, nachweisbar sind....
Seife ist billig und ein bewährtes Reinigungsmittel, aber nicht für jede Gesichtshaut geeignet. Gründliches Händewaschen ist in jedem Fall angeraten. Doch tägliches Duschen ist alles andere als gesund. Es laugt die Haut aus, vernichtet wichtige Hautbakterien und kann zu Allergien führen.
Einst schützte nur die Seife vor Krankheiten. In Kriegszeiten kletterte ihr Preis deshalb ins Unerschwingliche. Heute ist Seife dagegen das preiswerteste Mittel, Schmutz von der Haut zu waschen. Sie ist zum Symbol für einen modernen Hygienekult geworden. Nicht nur in Europa, sondern auch in Indien oder Brasilien darf in keinem Hotel ein Stück im Bad fehlen.
Gerade kleine Kinder und Säuglinge brauchen zudem nicht jeden Tag ein Bad. Ihre Haut ist besonders zart und verträgt zu häufiges Waschen mit Seifen oder Syndets nicht auf Dauer. "Es gibt deutliche Hinweise, dass eine übertriebene Hygiene zu einer dramatischen Zunahme der Allergien führt", erklärt Simon. Die Haut als größtes Organ zur Außenwelt bringt den Körper mit fremden Keimen in Kontakt und trainiert so das Immunsystem. Bleibt das aus, hat die Körperabwehr Langeweile und richtet ihre Kraft gegen harmlose Stoffe wie Pollen und Staub....
Chemiker haben ein sehr kleines, billiges und leistungsstarkes System zur Trinkwasseraufbereitung entwickelt. Jede Einheit ist dabei nur etwa so groß wie eine Ketchup-Flasche und fungiert als chemischer Filter: Wird sie zu verunreinigtem Wasser hinzugegeben, reduzieren sich die durch Erreger im Wasser verursachten Durchfallerkrankungen drastisch. Einsatzmöglichkeiten sehen die Forscher in Entwicklungsländern, aber auch nach Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hochwasser oder Wirbelstürmen....
Die EU-Kommission stellt 230 Millionen Euro bereit, damit bis zum Jahr 2010 über zehn Millionen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser und etwa fünf Millionen Menschen einen besseren Zugang zu einer grundlegenden Abwasserentsorgung erhalten. Innerhalb der ersten Aufforderung zur Projekteinreichung der so genannten "EU-Wasserfazilität" für die Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifikraums wurden insgesamt 97 Projekte ausgewählt...
Tee kochen ist eine Wissenschaft für sich. Um wertvolle Inhaltsstoffe und den Geschmack zu erhalten, müssen die verschiedenen Teesorten mit unterschiedlich heißem Wasser aufgegossen werden und unterschiedlich lange ziehen. Jetzt in der kalten Jahreszeit sind vor allem Tees mit Kräutern und Früchten sehr beliebt. Bei ihrer Zubereitung sind jedoch laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) einige Regeln zu beachten: So sollte für Kräutertees unbedingt sprudelnd kochendes Wasser verwendet werden und nach dem Aufgießen muss der Tee dann mindestens fünf Minuten ziehen...
Arzneimittel verunreinigen vielerorts das Wasser und den Boden. Für die menschliche Gesundheit scheinen die meist nur in Spuren vorkommenden Substanzen ein geringes Risiko darzustellen. Schäden sind eher in der Natur zu befürchten. ...
Deutschland gehört zwar, was die Menge an verfügbarem Wasser angeht, zu den Schlaraffenländern der Welt. Wenn aber die Annahmen von Klimaforschern zutreffen, dass die Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten um 1,5 bis 4 Grad Celsius ansteigen, könnte auch hier das Wasser mancherorts knapp werden...