Wissenschafts-NEWS
Das Aqua-Globe Fisch-Barometer E-Mail
Meereswissenschaften - Wissenschafts-NEWS
Geschrieben von: Manfred Siedler - Aqua-Globe Magazine   
Montag, den 09. April 2007 um 14:14 Uhr

 


Das Aqua-Globe Fischbestands-Barometer

 


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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. Februar 2010 um 14:27 Uhr
 
Eine Software die legal kopiert und weitergegeben werden darf!! E-Mail
Meereswissenschaften - Wissenschafts-NEWS
Geschrieben von: Manfred Siedler - Aqua-Globe-Project   
Donnerstag, den 22. Mai 2008 um 13:05 Uhr

Titelbild der Aqua-Globe-Multimedia-Präsentation (Grafik: M. Siedler - Aqua-Globe-Project)Seit nun mehr 4 Jahren ist das Aqua-Globe-Project mit vielen Artikeln, Animationen, Grafiken und Videos online und mit mehr als 1.500 täglichen Besuchen für viele wasserinteressierte Menschen ähnlich wichtig geworden wie Ihre Tageszeitung.

Aber wir wollen noch mehr Menschen erreichen und die Anliegen der Gewässer und Meere noch weiter verbreiten.
Deshalb haben wir nun eine 25-minütige Multimedia-Präsentation produziert, die einen Überblick über die Vielfalt der Informationen die im Aqua-Globe-Project enthalten sind, geben soll.

Ab sofort steht diese Software in unserem Download-Bereich zum Herunterladen bereit.

Es handelt sich dabei um ein selbstenpackendes Zip-Archiv, dass Sie in einem Ordner Ihrer Wahl auf Ihrer Festplatte speichern und entpacken können.

Nach dem Entpacken genügt ein Doppelklick auf die Datei „Aqua-Globe-Presentation.exe“ um die Präsentation zu starten.
Eine Installation ist NICHT nötig und das Programm verschwindet vollständig, wenn Sie den Ordner löschen. Es bleiben keine Fragmente auf Ihrer Festplatte zurück.

Sie können die Präsentation gerne kopieren und an Freunde und Bekannte weitergeben

ZUM DOWNLOAD


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Angriff auf die Tiefsee E-Mail
Meereswissenschaften - Wissenschafts-NEWS
Geschrieben von: Manfred Siedler   
Sonntag, den 07. Februar 2010 um 11:04 Uhr
"Angriff auf die Tiefsee" dieser Titel hört sich sehr nach einem Science Fiction-Film oder einem Roman an.
Das allerdings ist es nicht, was Premium-User in diesem 11-setiten Artikel über die Tiefsee zu lesen bekommen.

Es geht dabei vielmehr um den "menschlichen Angriff" auf die Tiefsee. Jahrmillionen herrschte dort unten in 3000m, 4000m 6000m Tiefe und noch tiefer, nur die Natur und das Leben konnte sich in aller Ruhe entwickeln. Nun aber hat der Mensch die technischen Möglichkeiten, auch dorthin hinabzusteigen.

Die ersten Besuche von Wissenschaftlern zeigten, dass der Meeresgrund reich gesegnet ist mit Bodenschätzen und das rief natürlich umgehend Industrie und Politik auf den Plan, die sofort Milliardengewinne witterten. Inzwischen ist das "Aufrüsten" der Industrie in vollem Gange und die ersten Konzerne haben bereits mit der rücksichtslosen Plünderung begonnen, ohne das die Öffentlichkeit viel darüber erfahren hat.

Welche Gefahren sich aus dem rigorosen Abbau der Bodenschätze für das Leben in der Tiefsee, aber auch für uns Menschen auf dem Land ergeben, lesen Premium-User in diesem Artikel......

 

 

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Februar 2010 um 18:32 Uhr
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Überraschung in der Tiefsee E-Mail
Meereswissenschaften - Wissenschafts-NEWS
Geschrieben von: MARUM - Zentrum für marine Umweltwissenschaften   
Dienstag, den 02. März 2010 um 07:59 Uhr

Die untersuchten Schalen der Foraminiferen gewinnen die Wissenschaftler aus den Meeresablagerungen. (Foto: MARUM)MARUM-Forscher veröffentlichen neue Erkenntnisse zum ozeanischen Kohlenstoffkreislauf

Zusammen mit Kollegen aus den USA haben die MARUM-Wissenschaftler Professor Dierk Hebbeln und Dr. Mahyar Mohtadi die Geschichte des Kohlendioxidaustausches zwischen Ozean und Atmosphäre erforscht. Meeresablagerungen aus dem östlichen Südpazifik lieferten dafür Daten, die den Zeitraum vom Ende der letzten Eiszeit bis heute abdecken. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie nun in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Nature Geoscience.

Das Weltmeer spielt im Kohlenstoffkreislauf eine überragende Rolle. So nimmt es etwa die Hälfte des vom Menschen verursachten Kohlendioxids auf und mildert damit den Treibhauseffekt. In anderen Epochen der Erdgeschichte, zum Beispiel gegen Ende der letzten Eiszeit, hat der Ozean dagegen verstärkt Kohlendioxid an die Atmosphäre abgegeben und damit zur Klimaerwärmung beigetragen. Einen solchen Fall haben die Bremer Meeresgeologen Prof. Dierk Hebbeln und Dr. Mahyar Mohtadi im östlichen Südpazifik untersucht. Dabei sind sie zu überraschenden Ergebnissen gekommen.

Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass das Kohlendioxid, das in der Schlussphase der letzten Eiszeit aus dem Ozean in die Atmosphäre entwich, mit einer ganz bestimmten Wasserschicht, ......

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Hitzestress beeinträchtigt Produktivität im Meer E-Mail
Meereswissenschaften - Wissenschafts-NEWS
Geschrieben von: Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR / Christian-Albrechts Universität zu Kiel   
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 07:03 Uhr

Diese am Meeresboden lebenden, mikroskopisch kleinen Algen waren die Untersuchungsgegenstände der ersten Masterarbeit an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel  (Fotos und Collage: Lena Eggers)Die erste Masterarbeit, die an der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts Universität zu Kiel abgeschlossen wurde, widmet sich einem meereswissenschaftlichen Thema. Lena Eggers (27) untersuchte in ihrer Arbeit mit dem Titel „A simulated heatwave and dispersal enhance dominance and decrease community productivity in experimental metacommunities“ die Folgen von Hitzestress auf kleine Meeresorganismen. Die Biologin arbeitet nun als Doktorandin am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR).

Auch wenn man angesichts des kalten Winters in Norddeutschland den Klimawandel verdrängen mag, er findet statt. Über Folgen für marine Mikroorganismen ist bislang wenig bekannt. Hitzewellen, wie sie als Folge der Klimaerwärmung häufiger auftreten können, sind nicht nur für Landlebewesen oder den Menschen gefährlich. Wie eine am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) angefertigte Masterarbeit.......

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Neues Unterwasser-Experimentalfeld vor Helgoland E-Mail
Meereswissenschaften - Wissenschafts-NEWS
Geschrieben von: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung   
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 07:39 Uhr

Diese Krebslarve wurde mit einer Unterwasser-Zooplankton-Kamera (LOKI) aufgezeichnet.  (Foto: AG Hirche, Alfred-Wegener-Institut)Gestern starteten Wissenschaftler des Tauchzentrums der Biologischen Anstalt Helgoland ein für die Nordsee bislang einmaliges Projekt: "MarGate", ein neuartiges Unterwasser-Experimentalfeld.
Wissenschaftler wollen dort in Zukunft mit modernsten Sensortechnologien meeresbiologische Daten zeitlich und räumlich hoch aufgelöst erfassen, die dann online über das Internet zur Verfügung stehen. So sollen klima- und anthropogen bedingte Veränderungen der Hydrographie und der Ökologie der Nordsee untersucht werden, um die Mechanismen von klimawandelbedingten Ökosystemveränderungen besser verstehen und modellieren zu können.

"MarGate" ist Teil der vom GKSS-Forschungszentrum Geesthacht koordinierten und innerhalb des Forschungsbereiches "Erde und Umwelt" der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren finanzierten Meeresforschungsinfrastruktur COSYNA. Neben dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft beteiligen sich mehrere küstennahe Forschungszentren und Universitäten Deutschlands. Damit wird eine moderne Infrastruktur geschaffen, die multi- und interdisziplinäres Arbeiten im Küstenbereich ermöglicht.

"Aufgrund der einmaligen Lage der Insel Helgoland weit vor der deutschen Küste, in Mitten der stark vom Klimawandel betroffenen Nordsee, sehen wir Helgoland als.....

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Buchveröffentlichung: Die Herausforderung globaler Nachhaltigkeit annehmen E-Mail
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Geschrieben von: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)   
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 07:59 Uhr

Bucheinband: Global Sustainability - A Nobel CauseDas heute erschienene Buch „Global Sustainability - A Nobel Cause“ greift die zentralen Streitfragen auf, über die auf der Klimakonferenz in Kopenhagen keine Einigung erreicht wurde, und zeigt neue Lösungsansätze auf. Die Autoren sind Physik-, Chemie-, Medizin-, Wirtschafts- und Friedensnobelpreisträger, sowie Entscheidungsträger aus der Politik, Vertreter großer Nicht-Regierungs-Organisationen und anerkannte Experten der Nachhaltigkeitswissenschaften. In ihren Beiträgen entwerfen sie Strategien für die Eindämmung des Klimawandels und für eine globale nachhaltige Entwicklung.
Das Buch ist online frei verfügbar (Link im Artikel).

Die neue Veröffentlichung der Cambridge University Press baut auf die Vorträge und Diskussionen des ersten Nobelpreisträger-Symposiums zur globalen Nachhaltigkeit 2007 in Potsdam auf. „Die Idee der Nobelpreisträger-Symposien besteht darin, mit einigen der klügsten Köpfe unserer Zeit Lösungsansätze für einige der dringlichsten Probleme unserer Zeit zu entwickeln“, sagt Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Initiator der Symposiumsreihe.
Das Buch könne als Leitfaden für die Wende zur globalen Nachhaltigkeit dienen. „Man könnte vermuten, dass die Kopenhagener Konferenz erfolgreicher verlaufen wäre, wenn.....

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Deutsches Forschungsschiff Polarstern erstmalig in Neuseeland E-Mail
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Geschrieben von: Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschun   
Freitag, den 29. Januar 2010 um 06:41 Uhr

Foto: Hannes GrobeAm 26. Januar 2010 legte das Forschungsschiff Polarstern erstmalig in Wellington, Neuseeland, an. Dies ist das Ende eines zweimonatigen Expeditionsabschnitts mit meeresgeologischem Schwerpunkt, der in Punta Arenas, Chile, gestartet war. Den kurzen Hafenaufenthalt nutzen Vertreter aus Wissenschaft und Politik, um sich im Rahmen eines Empfangs an Bord auszutauschen und die gute Zusammenarbeit zu vertiefen.

Am 29. Januar wird sich Polarstern mit neuer Besatzung, neuem wissenschaftlichen und technischem Personal auf den Weg zurück nach Punta Arenas begeben. Geophysikalische Messprofile werden vom östlichen Rossmeer entlang des gesamten Kontinentalrandes von Marie-Byrd-Land aufgenommen, um das existierende Datennetz des Rossmeeres mit den Messprofilen im Amundsen- und Bellingshausenmeer zu verbinden. Die Wissenschaftler um Fahrtleiter Dr. Karsten Gohl vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft möchten die hier bestehende große Datenlücke schließen. Ziel dieser Arbeiten ist es die Topographie des Meeresbodens......

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DARCLIFE – Entdeckungen im Meeresboden E-Mail
Meereswissenschaften - Wissenschafts-NEWS
Geschrieben von: MARUM / Aqua-Globe Magazine   
Donnerstag, den 28. Januar 2010 um 06:36 Uhr
Bakterien und Archaeen im Meeresgrund (Grafik: © 2009 Manfred Siedler – Aqua-Globe Magazine)

Prof. Dr. Kai-Uwe Hinrichs vom MARUM, dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen, erhält 2,9 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC). Mit dem „ERC Advanced Grant 2009“ wird sein Projekt DARCLIFE zur Untersuchung einzelliger Organismen im tiefen Meeresboden ab April 2010 fünf Jahre lang gefördert.

DARCLIFE ist eines von 236 Projekten, die der Europäische Forschungsrat ab diesem Jahr mit insgesamt 515 Millionen Euro fördert. Das Kürzel steht für „Deep subsurface Archaea: carbon cycle, life strategies, and role in sedimentary ecosystems“. Mit diesem Projekt will Professor Hinrichs Licht in das weitgehend unbekannte Leben der Mikroorganismen tief unter dem Meeresboden werfen und deren Wechselwirkungen mit Prozessen an der Erdoberfläche erforschen. Dass in Tiefen bis zu mehreren Kilometern unter extremen Bedingungen überhaupt Leben existieren kann, war lange Zeit umstritten. Erst Expeditionen des internationalen Ozeanbohrprogramms (Ocean Drilling Program, ODP) während der letzten drei Jahrzehnte lieferten Beweise für die sogenannte tiefe Biosphäre. Darunter versteht man das.......

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Anstandsdamen für den Klimaschutz E-Mail
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Geschrieben von: Max-Planck-Gesellschaft für Biochemie   
Donnerstag, den 21. Januar 2010 um 07:09 Uhr
Rubisco bindet Kohlendioxid und leitet die Umwandlung in Zucker und Sauerstoff ein (Bild: Max-Planck-Institut für Biochemie / Andreas Bracher)

Steigende Temperaturen, schmelzende Gletscher und extreme Niederschläge: Der Klimawandel heizt uns ein. Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried und des Genzentrums der Ludwig-Maximilians-Universität München ist es nun gelungen, ein Schlüsselprotein der Photosynthese (Rubisco) im Reagenzglas nachzubauen. Es bindet Kohlendioxid. "Aber dies leider ineffektiv", sagt Manajit Hayer-Hartl, Gruppenleiterin am MPI für Biochemie. Die Forscherin will das künstlich hergestellte Protein nun so verändern, dass es effektiver Kohlendioxis umsetzt als das Original aus der Natur. (Nature, 14. Januar 2010)

Die Photosynthese ist einer der wichtigsten biologischen Prozesse. Pflanzen wandeln Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser in Sauerstoff und Zucker um. Ohne diesen Prozess wäre das heutige Leben undenkbar. Somit ist das Schlüsselprotein der Photosynthese, das Forscher kurz Rubisco nennen, eines der wichtigsten Proteine überhaupt. Es bindet CO2 und leitet die Umwandlung in Zucker und Sauerstoff ein. "Doch das Protein reagiert nicht nur mit CO2, sondern auch häufig mit Sauerstoff", erklärt Manajit Hayer-Hartl. Als es vor rund drei Milliarden Jahren entstand, war dies noch kein Problem. Es gab noch keinen Sauerstoff in der Atmosphäre. Als sich dieser jedoch mehr und mehr anreicherte, konnte sich Rubisco dieser Veränderung nicht anpassen.

Rubisco besteht aus insgesamt......

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